Inside Startup Weekend No. 1 – Die perfekte Welle genommen

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Startup Weekend in Düsseldorf: „No talk. All action“. Was weltweit als Motto für Startup Weekends funktioniert, feierte nun auch in Düsseldorf Premiere. Das Organisationsteam um Peter Hornik und Startup Germany brachten Gründungsinteressenten mit erfahrenen Experten und Unternehmern zusammen, um gemeinsam ins Abenteuer START UP zu starten. Tja, und ich war mittendrin.

Umsetzung der Geschäftsidee in 54 Stunden

Startup Weekend – Ein erfolgreiches Format

Die Welt braucht deine Ideen“ – Mit diesem Ansporn startete ich am Freitag nach Düsseldorf zum Startup Weekend. Erst eine Woche war es her, dass ich über Fempreneur von dieser Veranstaltung erfuhr und ich war sofort „Tout feu tout flamme“.

Das Konzept, in 54 Stunden an der Umsetzung einer Geschäftsidee mitzuwirken, viele Kontakte zu knüpfen und die Unterstützung durch Mentoren und versierte Unternehmer zu bekommen, entfachte in mir eine unbeschreibliche Energie. Denn jedes erfolgreiche Unternehmen und erst recht ein Startup benötigt dieses geballte Know-how, um in der heutigen Welt zu bestehen.

Vor Ort warteten Mentoren und versierte Unternehmer, um die Neulinge bei der Umsetzung ihrer Geschäftsideen zu unterstützen. Natürlich hatten die Alteingesessenen bereits Kontakte und Ihre langjährigen Erfahrungen im Gepäck. Und so ganz nebenbei verknüpften sich die Teilnehmer untereinander oder mit den Mentoren.

Inside Startup Weekend

Ein Wochenende mit sprühenden Ideen und rauchenden Köpfen

Vor dem Start in die Selbständigkeit steht für jeden, im Idealfall, die Teilnahme an einem Startup Weekend. Wer will schließlich vom Wissen anderer nicht profitieren und sich unterstützen lassen? „Always follow the money“ war ein Tipp unseres Mentors Nadjib Hamadou, Managing Director von Quantum Spirit UG.

Beim Startup Weekend in Düsseldorf, soviel kann an dieser Stelle bereits gesagt werden, kamen alle auf ihre Kosten. Egal ob „nur“ zum Reinschnuppern gekommen oder bereits mit einem Businessplan im Kopf. Jeder Teilnehmer profitiert von einem weltweiten Netzwerk, der Schwarmintelligenz aller Mitglieder, die sich gegenseitig unterstützen. Ob Webentwickler, Designer, Betriebswirtschaftler, Ingenieure oder Marketingexperten – jeder war eingeladen, sein Wissen im Team einzubringen. Ein rundum perfekt organisiertes Format – von der perfekten Location über das homogene Organisationsteam bis hin zur unglaublichen Energie und Motivation, die alle umgaben.

Freitagnachmittag saß ich nun im Plenum des Hauses der Universität in Düsseldorf mit den anderen Kreativen und war total gespannt auf das, was uns erwartete. Ich beobachtete die ausgelassene Stimmung, die spürbare Motivation und die Startbereitschaft aller Teilnehmer.

Ein Buffet und die zentrale Lage in der Düsseldorfer Innenstadt luden ein zum entspannten Plaudern und um sich gegenseitig mit den Ideen zu pushen. Klar, dass wir dabei auch mal etwas unterschiedlicher Meinung war, aber auch Differenzen sind beim Teambuilding unerlässlich.

Am frühen Abend stellten die potenziellen Gründer ihre Projekte in einem knackigen einminütigen Pitch vor, Abstimmung und Diskussion inklusive. Nachdem sich die Teams im Laufe des Abends gefunden hatten, wurde zunächst einmal besprochen, wie die Idee ungefähr umgesetzt werden soll und wer welche konkrete Aufgabe im Team übernimmt.

Ready, steady, go

Nächster Tag, gleiche Location. Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit! Wir durchliefen als Team die unterschiedlichsten Phasen mit den unterschiedlichsten positiven sowie negativen Erkenntnissen, ob persönliche oder durch die Mentoren. Wir stellten schnell fest, dass wir nicht allwissend sind. Hier schlug die Stunde der Zusammenarbeit und des Brainstormings. In einem großen Team stellt sich schnell heraus, dass jeder seine eigenen, vor allem aber genauen Vorstellungen von dem hat, wie ein Geschäftsmodell erfolgreich funktioniert.

Unser Team war geprägt von Bewegung. Es war ein dynamisches Auf und Ab, gekennzeichnet von Auf-sich-einlassen und Sich-zurückziehen. Letztendlich war dieser Prozess sehr wichtig, um unsere Fähigkeiten zu kanalisieren und um eine Aufbruchsstimmung in der Gruppe zu generieren. Wir arbeiteten auf Hochtouren, zunächst alleine und dann mit Hilfe der ausgewählten Mentoren an der Ausarbeitung des Projekts in allen Bereichen: Namensfindung, Finanzierung oder Marketingmaßnahmen und vieles mehr. Die Mentoren wie z. B. Nadjib Hamadou oder Güncem Campagna sollten dabei vor allem die Realisierbarkeit und die Effizienz aus ihren Erfahrungswerten einschätzen und verbessern.

Am Abend nutzten wir auch noch die Gelegenheit, unsere Geschäftsidee auf der Langen Nacht der Museen in Düsseldorf vorzustellen und herauszufinden, wie sie ankommt.

Sonntag, Zeit für den Feinschliff. Es wurden nun die Ergebnisse des Brainstormings, alle Tipps der Experten sowie die Talente gebündelt und in einer aussagekräftigen Präsentation zusammengetragen.

Hektisch, konzentriert und fokussiert. Am frühen Abend saß schließlich alles. Ab 16:30 Uhr fanden die abschließenden Pitches statt. Alle Teams hatten jeweils vier Minuten Zeit, die qualifizierte Jury – bestehend aus hochkarätigen Unternehmern – davon zu überzeugen, dass die eigene Idee die beste ist. Anschließend mussten sich alle Teams auch einer Fragerunde der Jury stellen und mit Know-how und Überzeugung brillieren. Anschließend fand eine Auswertung statt und prämiert wurden die innovativste Idee, ebenfalls der beste Pitch und die Overall-Performance.

Mein Fazit

Die perfekte Welle genommen

Ich fühlte mich wie auf einem Surfbrett auf einer Welle im Atlantik. Während ich in der Eröffnungsveranstaltung saß, riss mich die Welle mit voller Wucht von hinten mit… es war eine Welle der Begeisterung, Motivation und Energie.

Die Herausforderung am Surfen ist, dass jede Welle anders ist. Das Organisationsteam war der Rückenwind, den wir im Rücken spürten, die Mentoren waren das Gleichgewicht, das mich auf dem Surfbrett hielt. Sie alle haben uns gepusht und uns auf den richtigen Weg gebracht, um zum Schluss perfekt auf der Welle zu reiten.

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