Jessica Krauter | Co-Founder des Smoothie- Startups Buah: „Gesund leben, muss nicht schwer sein!“

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Jessica Krauter hat zusammen mit ihrem Bruder Daniel das Smoothie-Startup Buah gegründet. Das Wort Buah ist Malaysisch und bedeutet Frucht. Und genau darum geht es natürlich auch bei den Superfood Fruchtmischungen, die Buah anbietet. Exotische Früchte können ganz einfach im Mixer mit Flüssigkeit zubereitet werden. Die Idee dazu entstand durch ein eigenes Bedürfnis nach frischen und schnell gemachten Smoothies und die Vision hinter Buah lautet: "Gesund leben, muss nicht schwer sein."

Wie bist du auf die Idee zu Buah gekommen? Und was genau bietet ihr an?

Die Idee kam mir in Thailand. Jeden Morgen trank ich einen exotischen Smoothie. Die Frage kam auf, wieso ich mir nie Zuhause einen zubereite.

Es gab 3. Gründe dafür:

Es war mir immer zu aufwendig.

Die Ananas schmeckt unreif.

    Die Banane ist oft matschig geworden.

    Die Lösung hieß Gefriertrocknung. Wir bieten nun Superfood Fruchtmischungen an, die nur noch in Mixer mit einer Flüssigkeit gemacht werden müssen und schon hat man einen exotischen Drink. Die Mischung eignet sich auch super zum Snacken, wenn die Früchte zuhause einmal zuneige gehen.

    Superfood Fruchtmischung von Buah

    Und wie sah damals dein Leben aus? Musstest du etwas Aufgeben um zu gründen? Hat es dich viel Mut gekostet diesen Schritt zu gehen?

    Klar musste ein Teil der Freizeit aufgegeben werden. Wenn Zeit bleibt, dann verbringe ich diese nun viel intensiver mit Sport und Freunden. Ich wurde dafür aber viel effizienter, da ich noch nebenbei mein Studium vollenden wollte.

    Du hast zusammen mit deinem Bruder Daniel gegründet. Wie genau ergänzt ihr euch beide und habt ihr durch die berufliche Zusammenarbeit auch neue Seiten aneinander entdeckt?


    Mein Bruder und ich ergänzen uns super. Daniel kümmert sich um die IT, Finanzen und ich bin diejenige, die Sales und Marketing macht. Daniel ist eher der, der viel nachdenkt (Thinker), bevor er etwas macht. Ich bin eher diejenige, die einfach macht (Doer). Beides hat Vor- und Nachteile.

    Durch unsere berufliche Zusammenarbeit haben wir uns natürlich noch intensiver kennengelernt, wobei die meisten Seiten schon bekannt waren und sind. Das Gute ist, dass wir uns so gut kennen und eigentlich nie streiten.

    Was ist eure Vision bei Buah?

    Die Vision von Buah ist es, Menschen gesunde & leckere Ernährung leicht zu machen. Gesund leben, muss nicht schwer sein. Das Ziel ist es in Firmen die Kaffeebar mit einer Smoothiebar zu ergänzen. Mich hat es persönlich immer gestört, wenn es nur Kaffee gab, der des Öfteren Herzrasen verursachte.

    "Gesund leben, muss nicht schwer sein."

    Was macht eure Smoothies so besonders?

    Buah Früchte und Gemüse reifen da, wo sie gewachsen sind, an Bäumen, Sträuchern oder auf dem Feld. Damit sie ihre natürlichen Inhaltsstoffe und Aromen bewahren, werden sie reif direkt nach der Ernte schonend getrocknet.

    Dadurch sind diese gesünder als die pasteurisierten Smoothies im Laden oder die Banane, die unreif nach Deutschland kommt. Das schmeckt man.

    Wie sieht euer Vertriebsweg aus? Wo bekommen Interessierte eure Produkte?

    Primär sind wir zur Zeit online unterwegs. Unter www.buah.de/shop bekommt die Buah Superfood Mischungen. Wir gehen jetzt ebenfalls in den B2B Bereich. Microsoft z.B. hat schon eine Smoothiebar bei sich integriert. Aber auch für Messen oder als Give Away sind die Smoothies interessant.

    Was war dein größtes Learning als Gründerin?

    Mein größtes Learning war, dass wir nie wieder in der Nicht-EU einkaufen, wenn wir davor nicht bei der ausländischen Behörde kontrolliert haben, ob es die Firma gibt. Wir hatten in Malaysia Mixer bestellt und nie zu Gesicht bekommen.

    Was denkst du, wo deine größte Stärke liegt, die auch zum Erfolg deines Business beiträgt?

    Ich liebe es mit Menschen zu kommunizieren und mich zu vernetzten. Wenn ich hinter einem Produkt stehe, kann ich dies gut vertreiben, da ich intrinsisch überzeugt bin.

    Was war dein erster Schritt als du dich entschieden hast, dich selbstständig zu machen?

    Ich wollte nie selbstständig sein, da es bedeutet „selbst“ und „ständig“. Es kam schleichend, nach und nach und war keine direkte Entscheidung. Der Markt hat unser Produkt gefordert und dadurch war es für mich keine Frage den Weg zu gehen.

    Wo trifft man dich an, wenn du nicht in Buah-Mission unterwegs bist? Wo und wie schöpfst du neue Energie für dein Business?

    Die Energie hole ich auf dem Beachfeld oder im Park beim Joggen mit Freundinnen. Abends gehe ich gerne mit Freunden etwas Essen. Am Wochenende benötige ich die Natur um mich herum. Dementsprechend gehen wir auf unser selbst gebautes Floß oder Kanu fahren.

    Dein Tipp für angehende Gründerinnen?

    Just do it, Dude! – wir Deutschen sind sehr denkorientiert und betrachten alle verschiedenste Cases. Dies führt dazu, dass wir uns selbst bremsen und nie etwas wagen.

    "Just do it, Dude!"

    Hätte ich mich zuvor informiert, was es bedeutet im Lebensmittelbereich in Deutschland tätig zu sein, hätte ich nie in diesem Bereich gegründet.

    Danke für das Interview!

    Website: www.buah.de

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