Personal Branding für erfolgreiche Fempreneure: So wirst DU zur Marke! (Teil 2)

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Endlich ist der zweite Teil der dreiteiligen „Personal Branding“ Serie von Julian Grandke (I AM DIGITAL) online. Dieses Mal verrät Julian sechs konkrete Tipps, wie du dein Personal Branding ausgestalten kannst und damit deinen Erfolg steigerst. Ich habe selbst bereits viel Neues durch Julians Artikel lernen können und freue mich, wenn es dir dabei auch so geht. Also viel Spaß beim Lesen! (maxi)

Mit dem Aufbau einer persönlichen Marke kannst du als Fempreneur deine persönliche und berufliche Karriere besser steuern und musst dich nicht auf das Schicksal verlassen. Im ersten Teil dieser Artikelreihe haben wir uns mit der Bedeutung und den Hintergründen von Personenmarken beschäftigt und verdeutlicht wie du Personal Branding für dich nutzen kannst. Heute schauen wir uns mal ganz konkret an, was du beim Personal Branding beachten solltest. Anhand von Eigenschaften und Beispielen wirst du sehen, worauf es ankommt.

Personal Branding: So entwickelst du deine Personal Brand Identity

Deine persönliche Marke setzt sich aus vielen verschiedenen Elementen zusammen. Dabei ist es wichtig, aus all diesen Elementen, ein stimmiges Gesamtbild zu formen. Und zwar eines, was sich nach dir anfühlt und somit authentisch ist. Hierauf solltest du also achten:

 1. Charakter und Werte

Das wichtigste Element deiner Marke ist dein Charakter. Es ist das, woran sich andere Menschen im besten Fall erinnern werden. Deswegen solltest du dir ausreichend Zeit nehmen und dich hiermit auseinandersetzen. Verstecke deine kreativen und ungewöhnlichen Seiten nicht, sondern lass diesen Teil deiner Persönlichkeit deine Einzigartigkeit unterstreichen.

Wenn du dir unsicher bist, überlege dir zum Thema Charakter ein paar Fragen und gebe diese an Freunde, Familie und Kollegen weiter. So erhältst du verschiedene Perspektiven, wie dich andere Leute wirklich sehen. Du kannst so Ausschau nach Übereinstimmungen und wiederkehrenden Mustern halten und diese in deiner Präsenz stärker herausarbeiten.

Auch auf Widersprüche solltest du achten und bei den Dingen, die du nicht nachvollziehen kannst, noch einmal genauer nachfragen. Es ist wichtig, dass nicht nur du weißt, wie du nach außen wirken möchtest, sondern auch wie deine tatsächliche Außenwirkung aussieht. So kannst du Maßnahmen ergreifen um deine eigene Präsentation nach außen zu verbessern.

2. Inspiration

Die Fähigkeit andere zu inspirieren ist essentiell für den Erfolg deiner Marke. Egal was du als Entrepreneurin anbietest – mit Inspiration hast du die Chance einen Entscheidungsprozess zu steuern oder gar zu beschleunigen.

Sei es die Entscheidung deinen digitalen Kanälen zu folgen, sich mit dir zu vernetzen, ein Treffen auf dem nächsten Branchentreff zu vereinbaren oder eine Kaufentscheidung zu treffen. Denn es gibt einige potenzielle Kunden, die bereits wissen was sie brauchen oder möchten. Sie sind sich nur noch nicht ganz sicher, ob das Angebot deines Unternehmens das Richtige ist.

Wenn du mit inspirierenden Beispielen vorangehst, baust du über die Zeit eine emotionale Bindung zu deinen potenziellen Kontakten oder Kunden auf. Das kann schon Grund genug sein, solche wichtigen Entscheidungen zu treffen.

3. Vertrauen

Vertrauen ist ein weiterer wichtiger Treiber von diesen Entscheidungen. Gerade im Business folgen viele Entscheidungen auf der Basis von Vertrauen. Es ist also das vielleicht wertvollste Element von allen im Personal Branding. Denn Vertrauen ist eine Bindung, welche sich nicht so schnell wieder löst und auch Einfluss auf zukünftige Entscheidungen und Entwicklungen hat.

In dem du als Entrepreneurin mit Kompetenz und einer klaren Message vorangehst, kannst du für dich und dein Unternehmen dieses Vertrauen gewinnen. Beachte dabei, dass du Dinge, welche du ankündigst oder versprichst, auch einhältst. Wenn du einmal etwas änderst an deinen Projekten, deiner Kommunikation oder deiner grundsätzlichen Richtung, dann sei transparent und beziehe deine digitalen Anhänger in den Gedankenprozess mit ein. Wenn du transparent bist und nicht so wirkst als hättest du etwas zu verbergen, steigt das Vertrauen in dich automatisch.

4. Motivation

Wer es schafft andere für ein Thema zu motivieren und selbst motiviert bei der Arbeit ist, dem ist eine Leidenschaft für das Thema nicht von der Hand zu weisen. Wenn diese Leidenschaft auf den ersten Blick zu erkennen ist, steigert es die Chancen, dass jemand mit dir arbeiten möchte. Außerdem wird so deine Glaubwürdigkeit und Expertise eher wahrgenommen.

5. Fähigkeiten und Erfahrung

Wie du siehst, kommen deine Fähigkeiten beim Thema Personal Branding erst an fünfter Stelle. Denn obwohl diese wichtig sind, helfen sie dir nur bedingt weiter, dich abzugrenzen. Man setzt diese Fähigkeiten gewissermaßen voraus und ist beim Personal Branding bereits einen Schritt weiter.

Nichtsdestotrotz solltest du fortlaufend an deinen Fähigkeiten arbeiten und neues Wissen mit deiner Community teilen. Das stärkt noch einmal das Vertrauen in deine Kompetenz.

Deine bisherige Erfahrung ist außerdem ein wichtiger Teil deiner Story. Du kannst die Vergangenheit dazu nutzen, um deinen Weg zum Status Quo glaubwürdiger zu erzählen. Denn niemand traut einer Person, die scheinbar von heute auf morgen aus dem Boden geschossen ist.

6. Interessen

Als letzter Punkt spielen auch deine persönlichen Interessen eine wichtige Rolle beim Aufbau einer persönlichen Marke. Wer 24/7 nur Business redet, der wird es schwer haben. Hier geht es um eine gewisse Nahbarkeit und die so genannte „Likability“.

Es ist mit Sicherheit kein Zufall, dass du Barack Obama immer wieder mit Hund, Familie oder beim Basketball, fotografiert siehst. Da dir vermutlich (noch) nicht den ganzen Tag Fotografen hinterherlaufen, musst du die Message selbst verteilen und dich auch dazu mal austauschen. Entwickle ein Gefühl dafür, welche deiner Interessen am Besten zu deiner grundsätzlichen Message passen. Das wird deine Marke deutlich auflockern.

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Im dritten Teil der „Personal Branding“-Serie werden wir uns nächsten Freitag anschauen was die Mehrheit der erfolgreichen Personenmarken vereint. Außerdem schauen wir auf drei starke Fempreneure und analysieren, wie diese ihre Personal Brands aufgebaut haben.

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