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Wann du ein Buch schreiben solltest

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Nils Terborg ist Mitgründer der Online-Plattform Anstiftung zum Wort und verhilft dort angehenden Buchschreiberlingen auf dem Weg zum ersten Buch. Die Mission: "Die Welt braucht nicht nur mehr Bücher, sie braucht dein Buch." Im ihrem Buchschreibkurs geben Nils Terborg und sein Mitgründer Marek Firlej inhaltliches und technisches Know-How weiter, damit jeder, der schon immer mal ein Buch schreiben wollte, sich dabei nun ganz einfach helfen lassen kann. Aber ob es für dich überhaupt sinnvoll ist ein Buch zu schreiben und welche Gründe, dich vielleicht bislang davon abgehalten haben, das teilt Nils mit dir in diesem Artikel.

Von der Herausforderung ein eigenes Buch zu schreiben

Im Laufe meines Berufslebens und während meiner selbständigen Tätigkeit sind mir zwei Dinge aufgefallen:

1. Viele Menschen unterschätzen ihre Fähigkeiten und trauen sich deswegen nicht an die wirklichen Herausforderungen heran!

2. Genau diese Herausforderungen sind es, die einen wirklich weiter bringen!

Ein gutes Beispiel dafür ist das Schreiben eines Buches. Einmal, weil es hier um Mut und Selbstvertrauen geht. Und für viele Selbstständige macht es Sinn, eines zu schreiben.

In den nächsten 5 Minuten möchte ich daher diese beiden Fragen beantworten:

1. Wann ist es für dich sinnvoll, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen?

2. Und wenn du dich dazu entschieden hast, wie bekommst du es dann hin?

Wenn ich meinen (Blogger)Job gut mache, dann kannst du dich am Ende des Artikels klar für oder klar gegen dein eigenes Buch entscheiden!

Macht ein Buch schreiben für dich Sinn?

Triff eine strategische Entscheidung!

Nicht jede unternehmerische Strategie ist immer angemessen. Und da es durchaus etwas Arbeit ist, ein Buch zu schreiben, ist eine clevere Einschätzung umso wichtiger.

Zum einen hängt es von deinem Beruf ab.

Du solltest darüber nachdenken, ein Buch zu schreiben, wenn du in einer der folgenden Branchen tätig bist:

Journalismus

Coaching

Lektorat

Blogging

Du siehst also, dass ein Buch immer dann hilfreich ist, wenn es um die Vermittlung von Wissen und den Aufbau eines Expertenstatus‘ geht. Aber das ist noch nicht alles.

Kläre das Ziel!

Eine Buchveröffentlichung ist in unserer Gesellschaft immer noch eine ziemlich angesehene Sache – auch wenn das in Zeiten von Amazon und Kindle mittlerweile so einfach ist, dass der E-Book Markt bisweilen von Schund überschwemmt wird.

Einfach drauflos zu schreiben ist aber trotzdem keine gute Idee!

Denn schließlich willst du nicht irgendeinen Expertenstatus bekommen, sondern in deiner Branche, in der entsprechenden Nische und für deine Zielgruppe zum Experten werden.

Verdiene Geld!

Und ein Buch kann natürlich noch mehr, denn wenn es verkauft wird, bekommst du Geld dafür. Wie hoch die Beträge dann sind, das hängt ebenfalls von der Qualität deines Plans.

Aber ganz ehrlich: Wenn du dein erstes Buch herausbringen möchtest, dann wirst du damit nicht reich! Auch ohne nennenswert Geld zu verdienen, musst du schon wirklich Ahnung von geschicktem Marketing. Das bekommen die meisten Autoren erst nach mehreren Versuchen hin.

2 Fragen, die den Sinn klären

Trotzdem kannst du mit diesen beiden Fragen schon einschätzen, ob du dich näher mit dem Gedanken an ein Buch befassen solltest:

1. Profitierst du in deiner Branche bzw. deinem Berufsbild von einem Expertenstatus?

2. Ist es okay für dich, wenn du das erste Buch tatsächlich hauptsächlich aus strategischen und weniger aus finanziellen Gründen schreibst?

Wenn du zweimal mit Ja antwortest, dann lies weiter! Die halbe Entscheidung ist getroffen.

Gründe bzw. Ausreden, die dich bislang abgehalten haben

Zur Halbzeit des Artikels bist du jetzt ein exklusives Mitglied der Gruppe von Menschen, die sich schon mal halbwegs ernsthaft mit dem Gedanken eines eigenen Buches beschäftigt haben. Aber Scherz beiseite.

Wir beide wissen, dass es hunderttausende solcher Menschen gibt. Denn die meisten treffen die andere Hälfte der Entscheidung nicht. Und das hat mehrere Gründe, hier eine Auswahl:

Angst vorm Scheitern

Angst vor negativen Rückmeldungen

fehlendes Selbstvertrauen

fehlendes Ziel und Prokrastination

keine konkrete Vorstellung vom Schreib-und Veröffentlichungsprozess

Lass uns diese Gründe (die natürlich eigentlich Ausreden sind) kurz etwas genauer beleuchten, denn wenn dir klar ist, was hier was dahintersteckt, dann kommst du viel schneller zum Ziel.

#1: Angst vorm Scheitern

Wenn wir eine Klassenarbeit versiebt haben, dann war das schlecht. Dass wir daraus auch etwas gelernt haben könnten, wurde irgendwie immer übersehen.

Dazu kommt noch: An die damaligen Mädchen - also an die heutigen potenziellen Female Entrepreneurs - wurden deutlich höhere Anforderungen gestellt als an die Jungs. Dank Sozialisation und Erziehung haben Frauen hier also oft einen kleinen Nachteil.

Da sie das Lernen aber gewöhnt sind und sich in der Regel früher als Männer Disziplin und Fleiß angewöhnt haben, ist das Problem lösbar.

Oft hilft es schon, sich regelmäßig zu verdeutlichen, dass der Begriff Scheitern total sinnlos ist. Du darfst ihn gerne durch Lernerfahrung oder Fortschritt ersetzen.

Der Begriff "Scheitern" ist sinnlos. Ersetze ihn durch Lernerfahrung!

Nils Terborg, Anstiftung zum Wort

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#2: Angst vor negativen Rückmeldungen

In der Regel findet man Bücher auf Amazon. Und zwar mit Rezension. Klar, dass die nicht immer gut sind.

Wetten, dass du dich schon mal gefragt hast, wie es sich für einen Autoren anfühlt, wenn dessen Bücher auf Amazon total zerrissen werden und er das dann sieht?

Das fühlt sich natürlich nicht gut an. Aber sollte dich das davon abhalten, eine möglicherweise sehr mächtige Strategie anzuwenden, die dich beruflich nach vorne bringt? Ich finde nicht!

Lösung: Egal wie unangemessen die negative Rückmeldung auch formuliert ist, es ist immer möglich daraus etwas mitzunehmen, zu lernen und dadurch dem Erfolg ein Stück näher zu kommen.

#3: fehlendes Selbstvertrauen

Aber klar, nicht nur was Rezensionen angeht kommt eine potentielle Quelle von negativen Emotionen auf dich zu.

In meiner Welt gibt es nicht darum, negativen Emotionen auszuweichen, sondern mit diesen konstruktiv umzugehen.

Wenn dir also im Schreibprozess (oder jetzt schon!) der Gedanke kommt, dass du kleiner Wicht doch eigentlich gar nichts Wichtiges zu sagen hast, dann hat das auch einen Vorteil: Eine tolle Gelegenheit sich mit eigenen innerlichen Gedanken auseinanderzusetzen und das Vertrauen in sich selbst zu trainieren.

#4: fehlendes Ziel und Prokrastination

Wir haben es hier schon etwas angeschnitten. Aber ein exaktes Ziel inklusive Sinngebung ist wichtig. Du solltest also nicht nur wissen wo du hin möchtest, sondern auch oder und nicht woanders hin.

Generell gilt: Wenn du dich häufiger mal dabei erwischst, wie du deine Arbeit unterbrichst und mit dem Handy rumspielst oder auf Facebook surfst, dann könnte das ein Anzeichen dafür sein, dass dir ein klares Ziel und ein klarer Sinn fehlt.

#5: keine konkrete Vorstellung vom Schreib- und Veröffentlichungsprozess

Manche Sätze höre ich so häufig, dass ich darauf mittlerweile fast automatisch meine Standarderwiderungen abspule. Das sind die meist gehörten Sätze (oder Ausreden):

Ausrede #1: „Ich habe keine Zeit für ein Buch.“
Ausrede #2: „Ich kann noch gar nicht schreiben.“
Ausrede #3: „Ich finde sowieso keinen Verlag.“

Daran soll es nun wirklich nicht scheitern. Hier meine famosen Entgegnungen:

Zu Ausrede #1: Ein Buch zu schreiben kostet bei weitem nicht so viel Zeit, wie du vielleicht denkst. Mache dir einfach einen guten Plan, reserviere dir in den nächsten 2-3 Monaten jeden Tag eine Stunde und beginne mit einem kleinen Buch.

Zu Ausrede #2: Das können viele erfolgreiche Autoren auch nicht. Davon abgesehen muss man Fähigkeiten trainieren und logischerweise irgendwo anfangen. Bei einem Buch ist das echt easy, denn dafür gibt es Lektoren.

Zu Ausrede #3: Du brauchst auch keinen Verlag, sondern du kannst dein Buch einfach selber veröffentlichen. Alles, was du dafür wissen musst findest du im Netz (Stichwort: Self Publishing)!

Fazit

Ich hoffe ich konnte dir bei deiner Entscheidung für oder gegen ein Buch behilflich sein. Wie gesagt: Du weißt jetzt alles, um ein klares Ja oder ein klares Nein zu antworten!

Wenn du auf deinem Weg zum eigenen Buch noch mehr Support bauen solltest, dann schau doch mal auf unserem Blog vorbei.

Lass dich anstiften!

Dein Nils

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