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Als Frau investieren: 8 Möglichkeiten für sicheren Vermögensaufbau

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Wir befinden uns im 21. Jahrhundert und noch immer gilt: Frauen investieren weniger, sind häufiger von Altersarmut betroffen und öfter finanziell abhängig als Männer. Für uns ist klar, dass sich das ändern muss. Denn Finanzen sind natürlich (auch) Frauensache! Hier erfährst du, wie du deine Finanzen in eigene Hände nehmen und deinen Vermögensaufbau einfach starten kannst.

8 Tipps: So investierst du dein Geld als Frau


1. Sich finanziell weiterbilden

Gratuliere, den ersten Schritt hast du schon gemacht: Du informierst dich gerade über das Thema Finanzen. Bleib am besten dran und tauche noch tiefer ein. Keine Angst – du musst nicht zum nächsten Investment-Guru werden! Aber nur mit etwas finanzieller Grundbildung kannst du selbstbestimmte Entscheidungen treffen.

Zum Glück gibt es mittlerweile zahlreiche Blogs, Podcasts und Videos, die dir Wissen auf allen Schwierigkeitsleveln servieren: Schau z. B. einmal beim Podcast von Madame Moneypenny, Finanzfluss oder herMoney vorbei.

2. Haushaltsbuch führen

Das gute alte Haushaltsbuch: Zugegeben, das ist jetzt nicht der neueste Finanztipp aller Zeiten, aber es führt eben kein Weg daran vorbei, wenn du einen Überblick über die eigene finanzielle Situation bekommen möchtest. Notiere ein paar Monate alle Einnahmen und Ausgaben (geht auch in einer App), so weißt du schnell, wie viel Geld dir überhaupt zum Investieren zur Verfügung steht.

3. Lebensrisiken absichern

Vor Lebensrisiken wie Krankheit oder Trennungen ist leider niemand gefeit. Du kannst dich aber zumindest finanziell dagegen absichern. Und das solltest du auch tun, bevor du mit der Geldanlage startest. Die Absicherung besteht aus zwei Komponenten:

· Notgroschen: Lege dir ein bisschen Geld zur Seite, mit dem du z. B. teure Autoreparaturen oder eine vorübergehende Arbeitslosigkeit abfedern kannst. Dieses Geld sollte auf einem Tagesgeldkonto liegen, auf das du sofort zugreifen kannst. Ideal sind 3-6 Monatsgehälter, abhängig von deinem persönlichen Sicherheitsbedürfnis.

· Versicherungen: Nicht alle Versicherungen sind sinnvoll, aber einige wichtige solltest du haben. Unabdingbar sind z. B. Haftpflicht-, Kranken- und Eigenheimversicherung. Informiere dich aber vorher genau, wofür du Kapitallebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung und Co. wirklich brauchst, damit du keine Doppelversicherungen abschließt.

4. Ziele definieren

Möchtest du fürs Alter vorsorgen oder Eigenkapital für einen Hausbau aufbauen? Wie viel Risiko möchtest du eingehen? Und wie wichtig ist dir die Nachhaltigkeit der Unternehmen, in die du investierst? Das alles sind Fragen, über die du dir Gedanken machen solltest. Denn dadurch entscheidet sich, ob du z. B. in sehr sichere Anleihen oder einzelne riskantere Aktien investierst, in ETFs mit oder ohne Nachhaltigkeitssiegel usw.

5. Passende Anlageformen wählen

Wenn du dir im Klaren bist, welche Ziele du mit deinem Vermögensaufbau verfolgst, dann kannst du dazu die passenden Anlageformen wählen. Im nächsten Schritt geht es also darum, dir dein Portfolio zusammenzustellen. Die Faustregel dabei lautet: Je breiter du dich aufstellst – z. B. in Bezug auf verschiedene Industrien, Regionen oder Anlageklassen –, desto sicherer ist deine Anlage insgesamt.

Unterschiedliche Anlageklassen stehen dir zur Verfügung – zum Beispiel:

· Aktien: Bei Aktien wirst du Teilhaber einer Firma und profitierst dann von deren Gewinnen. Einzelaktien sind als relativ riskant einzustufen, bei Fonds und ETFs werden viele verschiedene Aktien gebündelt. Dadurch reduziert sich das Risiko enorm.

· Anleihen: Bei Anleihen leihst du Geld her (in der Regel an Staaten oder Kreditinstitute) und bekommst im Gegenzug Zinsen auf das eingesetzte Kapital. Anleihen gelten als sehr sicher, bieten dafür aber eher geringe Rendite.

· Immobilien: Klassisch ist natürlich die eigene Immobilie als Altersvorsorge. Damit setzt du allerdings alles auf eine Karte und gehst ein sogenanntes Klumpenrisiko ein. Immobilienfonds sind hier eine Alternative, mit denen du das Risiko streuen kannst.

Darüber hinaus kannst du auch in Rohstoffe oder Kryptowährungen investieren, diese Anlageklassen sind jedoch starken Schwankungen unterworfen und eignen sich kaum für einen sicheren Vermögensaufbau. Wer gern „zockt“, kann sie aber als kleinen Zusatz ins Portfolio nehmen.

6. Bei Gewinnen reinvestieren

Dein wichtigster Helfer beim Vermögensaufbau ist – der Zinseszinseffekt. Damit ist gemeint, dass du mit deinen erwirtschafteten Renditen wiederum neue Rendite erzielen kannst und so weiter, wie bei einem Schneeballeffekt. Dein Vermögen wächst dann exponentiell an – also ähnlich wie Covid19-Infektionszahlen, nur im positiven Sinne.

Voraussetzung dafür ist jedoch, dass du erzielte Gewinne direkt wieder investierst. Bei ETFs zum Beispiel geschieht das automatisch, wenn du einen sogenannten thesaurierenden ETF wählst.

7. Gehaltserhöhungen nutzen

Eine weitere Möglichkeit betrifft nicht das Investieren direkt, sondern ist ein Tipp, wie du deine Sparquote steigern kannst. Damit ist der Anteil deines Einkommens gemeint, den du in den Vermögensaufbau steckst. Hier sind die guten Vorsätze oft hoch, in der Realität gönnt man sich dann doch oft die paar Restaurantbesuche oder Shopping-Trips mehr – zum Leidwesen der Altersvorsorge.

Unser Tipp dazu: Nutze die Situationen, in denen dein Einkommen steigt – z. B. bei einer Gehaltserhöhung. Hier neigen wir dazu, den Lebensstandard sofort anzupassen, aber genau das solltest du dann nicht tun. Den alten Lebensstandard bist du schließlich bereits gewohnt und es ist viel einfacher, beim Gewohnten zu bleiben – als später wieder runterzuschrauben. Bleibe also z. B. noch ein wenig in der kleineren Wohnung oder behalte es bei, selbst zu kochen: Schon kannst du deine Sparquote deutlich erhöhen.

8. Jetzt damit starten

Die Dauer, die du das Geld anlegst, zahlt sich überproportional aus. Soll heißen: Wenn du dein Geld 20 Jahre statt 10 Jahre anlegst, bringt es nicht doppelt so viel, sondern um ein Vielfaches mehr Rendite (Stichwort: Zinseszinseffekt). Deshalb ist der beste Zeitpunkt, um mit dem Vermögensaufbau zu starten – jetzt.

 


Gastautor: Daniel Schwarz

Daniel Schwarz ist als Online-Marketing-Manager bei livv.at tätig. Mit ihren Vorsorgelösungen bietet die Online-Versicherungsplattform einen finanziellen Schutzpolster für Familien, Kinder und Partner und hilft, durch Unfälle entstandene Kosten abzufedern. Hinter livv.at steht mit der LV 1871 eine der solventesten Versicherungen Deutschlands.

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