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Digitale Güter werden übers Smartphone bestellt

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Das Internet ist einer der veränderungsintensivsten Branchen. Und seitdem das Smartphone den Markt durchdrungen hat, hat sich u.a. auch das Bestellverhalten der Nutzer geändert. Eine bevh-Studie zeigt, dass digitale Güter nun vermehrt über mobile Endgeräte als bisher über stationäres Internet bestellt werden.

Was sind digitale Güter?

Im Onlinehandel können nicht nur physische Waren, wie Kleidung oder Elektronikprodukte, gehandelt werden, sondern auch digitale Güter. Digitale Güter werden definiert als immaterielle Mittel zur Bedürfnisbefriedigung, die aus Binärdaten bestehen und sich mit Hilfe von Informationssystemen entwickeln, vertreiben oder anwenden lassen. Beispiele für digitale Güter sind E-Books, Software, Online-Games, Musik (Mp3), E-Learning-Angebote, Videos (bspw. Online-Fitness-Studios).

Auswertung der Studie

Eine Studie des bevh* (Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V.) aus dem Jahr 2013 zeigt, wie sich im Jahresvergleich von 2012 zu 2013 der Wechsel bei Bestellungen digitaler Produkte über stationäre Internetbestellung hin zu mobilen Internetbestellungen vollzogen hat.

Bestellweg Digitale Güter 2012_2013
Bestellweg Digitale Güter 2012_2013 (Anklicken zum Vergrößern)

2012 wurde vorrangig noch über stationäres Internet am PC bestellt (54%). Nur 37% der Befragten bestellten über mobiles Internet oder eine App. 2013 erfolgte jedoch ein Shift zu steigenden mobilen Bestellungen. 47% bestellten 2013 über mobiles Internet und nur noch 43% über stationäres Internet.

Ein Blick in die Altersgruppen zeigt zu erwartende unterschiedliche Präferenzen des Bestellwegs. 2013 bestellte in der Generation der Digital Natives (14-29 Jahre) bereits 58% der Befragten über mobiles Internet und nur noch 34% über stationäres Internet. Im Gegensatz dazu wurde in der Altersgruppe 40+ vorrangig noch über stationäres Internet bestellt (50%-60%). Vor allem in der Altersgruppe 50+ scheint noch eine große Zurückhaltung gegenüber Bestellungen über mobiles Internet zu bestehen (2013: ca. 25%). Grund hierfür könnte die geringere Durchdringung von mobilen Endgeräten bei der älteren Generation sein.

Doch durch alle Altersgruppen hinweg lässt sich ein Shift von stationären Internetbestellungen hin zu mobilen Bestellungen bei digitalen Produkten beobachten. Selbst die ältere Generation (40+) hat im Jahresvergleich von 2012 zu 2013 zwischen 5% und 10% weniger per stationärem Internet, und bis zu 8% mehr über mobiles Internet, bestellt.

Was bedeutet das für dein Business?

Wenn du digitale Produkte anbietest, solltest du vor allem noch einmal einen Blick auf deine mobile Website (Smartphone und Tablet) werfen und ggf. an deiner Mobile-Strategie Verbesserungen vornehmen.

Zum einen ist eine Usability-freundliche Oberfläche deiner Mobile-Website zur Bestellung deiner digitalen Produkte sehr wichtig. Überprüfe hier, ob der Bestellweg genauso verständlich und einfach ist wie auf deiner PC-Websiteoberfläche. Zudem ist Responsive Webdesign, also der grafische Aufbau einer Website an die Anforderungen des jeweiligen Endgeräts, mittlerweile unerlässlich.

Zum anderen bietet es sich ggf. auch an, eine App zu entwickeln, die Bestellungen über ein mobiles Endgerät verbessert, damit deine Kunden noch einfacher und schneller bestellen können.

*Bestellungen aller Befragten ohne Ebay privat | 2012: n = 1.604 | 2013: n = 1.480 | An 100% fehlende: keine Angabe.

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