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Raus aus dem Hamsterrad, rein ins Reisen und in die Selbstständigkeit

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Unzufrieden im Hamsterrad? Du willst lieber reisen und/oder selbstständig sein? Reisebloggerin Evelin Chudak von Modern Hippie war genau an diesem Punkt und hat sich dann für das eigene Blog-Business und die Selbstständigkeit entschieden. Von diesem, nicht immer einfachen Weg, berichtet Evelin und teilt ihre Learnings mit dir.

Ich sitze gerade im Flieger von Bali nach Bangkok und lasse die letzten Jahre Revue passieren. Es ist viel passiert. Vor allem in mir, was mir die Möglichkeit gegeben hat einen neuen Weg einzuschlagen.

Ich bin überglücklich über diese Entwicklung. Ich lebe mein Leben momentan so, wie ich es mir vor Jahren schon erhofft hatte.

Ein paar wenige Dinge fehlen zwar noch, ich bin aber auf dem besten Weg dahin und schon mehr als gespannt, was noch alles passieren wird.

Bevor ich mich dazu entschieden habe, diesen Weg einzuschlagen, musste aber erst so einiges passieren und ich dem Hamsterrad den Rücken kehren.

Unzufrieden im Leben – Raus aus dem Hamsterrad

Schon recht früh war ich unzufrieden mit dem Leben im Hamsterrad, nur wusste ich damals natürlich nicht, wie ich da rauskommen soll. Alles kam mir immer so extrem angepasst vor. Da war einfach kaum Platz für Individualität, was viele schon in der Schulzeit unzufrieden werden ließ. Auf Biegen und Brechen machte ich mein Fachabitur und fing eine kaufmännische Ausbildung an.

Ehrlich gesagt hatte ich Glück, dass ich bei meinem Notendurchschnitt überhaupt einen Ausbildungsplatz ergattern konnte.

Und genau dieser Gedanke hielt mich dann auch zehn Monate im Büro.

Nach ein paar Tagen war mir eigentlich klar, dass die ganze Sache zum Scheitern verurteilt war. Nur kamen dann die ganzen Stimmen von Außen, dass aus mir ja nichts mehr werden kann und ich froh sein sollte, so einen Job zu haben. Schlecht in der Schule und jetzt noch mehr vom Leben erwarten? Das passte für viele nicht zusammen.

Ich blieb, bis ich nicht mehr konnte. Ich schweifte durchgehend in Tagträumerei ab und wusste, dass ich das nicht lange machen kann.

Ich brach die Ausbildung ab und fing an Internationales Management zu studieren.

Rein ins Reisen – Es gibt kein „normal“

Während des Studiums hatte ich das große Glück für zwei Semester in Australien zu studieren, was für mich wie eine Art Gehirnwäsche war.

Durch das Reisen und mehrere längere Auslandsaufenthalte hat sich meine Art und Weise zu denken nochmal extrem verändert.

Dadurch, dass ich viele verschiedene Kulturen kennenlernen durfte, habe ich gesehen, dass es kein “normal“ gibt. Überall ist etwas anderes normal. Was bei uns als völlig durchgeknallt gelten würde, ist in manch anderen Kulturen vollkommen normal.

Es fielen nach und nach immer mehr Grenzen weg und meine alte Realität verschwamm mit meiner neuen Denkweise.

Time for Change – Rein in die Selbstständigkeit

An sich war Australien der ausschlaggebende Punkt für meinen Wandel. Ich hatte Jobs, die ich nicht mochte, die mir aber das Überleben sicherten. Außerdem wäre ich gerne länger geblieben, als es mir das Visum ermöglichte. Nur wie sollte das gehen, ohne dass ich illegal dort arbeite oder einfach nur stinkreich bin und als Tourist da bleibe.

Ich spielte zwischendurch auch mit dem Gedanken, mich in Australien selbstständig zu machen. Dafür hätte ich aber eine Bank ausrauben müssen. Und so verzweifelt war ich dann doch noch nicht 😉

Ich beschloss also erst wieder nach Australien zu fliegen, wenn ich das richtige Businessmodell für mich gefunden hab.

Beruflich war mir zwar schon recht früh klar, dass ich mich an irgendeinem Punkt mal selbstständig machen würde, da ich nicht mein Leben lang für jemand anderen arbeiten wollte. Ideen für meine Selbstständigkeit hatte ich auch einige, doch hat mich keine der Ideen so richtig vom Hocker gehauen.

Und mir war klar, dass es das Goldrichtige sein muss, da ich sonst schnell wieder das Interesse verlieren würde.

Ich wollte auch nicht an einen Ort gebunden sein, da ich die Freiheit und das Reisen liebe. Als ich diese Gedanken hatte, ist der Hype um’s digitale Nomadentum noch nicht nach Deutschland rüber geschwappt. Leider.

Ich hoffte also, dass ich das Gesamtpaket finde: ein Business, das ich von überall aus führen kann, ohne oder kaum finanziell investieren zu müssen, meine Arbeitszeiten selbst bestimmen kann, und das wichtigste – ich muss es gerne und mit Leidenschaft machen.

So startete ich mein Blog-Business

Ich habe mit zig Dingen Geld verdient, bevor ich anfing zu bloggen. Es war sehr lange nicht das dabei, was ich wirklich wollte. Ich wollte aber nicht aufgeben und mich damit zufrieden geben, da ich wusste, dass ich mein Ding noch finde.

Bis ich mich nach meinem Australienaufenthalt mit einem Bekannten traf, der im Online Marketing tätig ist und er mich fragte, warum ich nicht blogge. Zu dem Zeitpunkt hielt ich meine Gedanken lieber in einem kleinen schwarzen Buch fest und wäre auch niemals darauf gekommen mein Innenleben mit der Öffentlichkeit zu teilen.

Ich recherchierte und fand einige Blogs, die mich wirklich ansprachen.

Aber wie soll man bitte davon leben können?

Ich verbrachte sehr viel Zeit vor meinem Laptop und recherchierte was das Zeug hielt. Ich versuchte so viele Informationen wie nur möglich zu finden und dazuzulernen. Es schien mir das perfekte Business zu sein. Ich hätte endlich die Freiheit, die ich immer haben wollte.

Ich fing also an zu bloggen und eins führte zum anderen. Es ist das beste Gefühl etwas eigenes zu kreieren und andere dazu zu inspirieren auf Reisen zu gehen und ihre Träume zu verwirklichen.

Das sind meine Learnings

Ich hätte niemals gedacht, dass sich die Dinge plötzlich so schnell entwickeln würden.

Ich glaube aber, dass jeder, der mutig genug ist das alte Leben und die alte Denkweise hinter sich zu lassen, dafür belohnt wird.

Ich kenne auch ehrlich gesagt niemanden, der es jemals bereut hat sein eigenes Ding zu machen.

Eine Selbstständigkeit ist mit vielen Unsicherheiten verbunden. Dennoch lohnt es sich und das Gefühl etwas eigenes zu machen ist einfach unbezahlbar.

Das Hamsterrad hat mich wütend gemacht, dann gelähmt, dann wieder rasend und letztendlich dazu gebracht etwas anders zu machen. Wäre ich damals nicht so unzufrieden gewesen und hätte nicht daran geglaubt, dass jeder von uns so viel mehr machen kann, als das was uns vorgelebt wird, dann würde ich nach wie vor unzufrieden im Büro sitzen und auf etwas besseres hoffen.

Wer dem Hamsterrad entfliehen möchte, der muss alte Denkweisen hinter sich lassen und ungewohntes tun.

Wir können nämlich nicht wachsen, wenn wir immer wieder das selbe tun und hoffen, dass sich irgendwas verändert.

Veränderung kommt nur durch Mut und den ersten Schritt in die richtige Richtung.

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3 Comments

  1. Hey Evelin,

    super Beitrag. Ich kann gut verstehen, das Australien der ausschlaggebende Punkt für deinen Wandel war. Bei mir war es nämlich genauso. Wenn man einmal diesen „Virus“ vom freien und unabhängigen Leben hat, wird man diesen nicht mehr los…Ich weiss zwar nicht 100% ob ich derjenige war, der dich zum Bloggen inspiriert hat, aber ich gehe davon aus 🙂

    Du bist ein Vorbild und ich finde es toll, das Du deinen eigenen Weg gehst!

    Sonnige Grüsse

    Dennis

  2. Unglaublich, ich sehe so viele Ähnlichkeiten zwischen Deinem Leben und dem unseren. Ich bin zwar erst 2,5 Monate aus dem Hamsterrad heraus, aber wie Du es sagst, wir bereuen es als Familie nicht diesen Schritt getan zu haben. Natürlich ist es mit einigen Unsicherheiten verbunden, aber wie sicher ist denn ein „guter Job“? Auch der kann von heute auf morgen gekündigt werden. Oder die Gesundheit macht einem einen Strich durch die Rechnung, und wenn Du Pech hast geht dann noch viel mehr als nur Dein Job flöten. Mir wäre das beinahe so ergangen. Ein gesundheitlicher Schuss vor den Bug hat mir die Augen geöffnet. Falls Du Interesse an den Details, auch zu unserem Lifestyle hast, kannst Du auf http://www.markusgoldmann.com noch etwas mehr dazu lesen.
    Ansonsten wüsche ich Dir alles Gute in Deinem neuen Leben und viel Erfolg.
    Lebe Deinen Traum
    Markus

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