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Inside Business (1) – Wie alles begann & Jahresrückblick in Bildern

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Heute möchte ich gerne wieder ein wenig persönlicher werden und mit euch mein Jahr 2015 nochmal Revue passieren lassen. Insbesondere geht es mir dabei nochmal um die Gründung selbst, wie ich auf die Idee kam und startete. Da eine Zusammenfassung des ganzen Jahres den Rahmen eines Artikels wohl eher sprengen würde, gibts den Rückblick in Bildern.

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Website erstellen? Mach ich selber - auch ohne Plan

Im Februar launchte ich dieses Magazin und startete dabei mit einem sogenannten Minimum Viable Product (MVP). Als ich Fempreneur startete, war zunächst meine Absicht lediglich zu lernen, wie man überhaupt so eine Website erstellt. Ich hatte vorher keinen blassen Schimmer, wie das geht. Aber wenn ich mich selbstständig machen will und ein Business aufbauen will, dann brauche ich in der heutigen Zeit definitiv eine Website. Das war damals der anfängliche Gedanke.

Ein Minimum Viable Product (MVP) beschreibt ein Produkt mit den minimalen Anforderungen und Eigenschaften. Der grundlegende Gedanke bei der Erstellung eines MVPs ist es, ein Produkt möglichst schnell mit nur den nötigsten Funktionen zu erstellen.

Und natürlich kann man sich einen Webdesigner hierfür nehmen, der entsprechend auch einiges an Geld kostet. Aber ich fand den Bootstrapping-Ansatz seit jeher sehr spannend. Sich wirklich etwas von Null aufzubauen. Das wollte ich auch Ausprobieren!

Bootstrapping bezeichnet eine Finanzierungsart der Unternehmensgründung, die gänzlich ohne externe Finanzierung funktioniert.

Klar, kleinere Investitionen müssen schon sein. Aber etwa 3.000€ für einen Programmierer oder Webdesigner zu investieren, obwohl ich das auch selbst machen könnte?! Und das vor allem in der heutigen Zeit, wo es so viele tolle Usability-freundliche Tools, wie bspw. WordPress, gibt.

Kein kompliziertes Programmieren mehr, sondern einfach WordPress installieren, ein Theme kaufen und einbinden und schon kann es los gehen. Das es dann in der Praxis nicht ganz so einfach ist, zeigte dann die Umsetzung. Aber mit ein wenig Ausprobieren, ganz viel Googeln und Youtuben (hier gibt es viele gute Tutorials) und sich bspw. in Facebook Gruppen mit anderen austauschen und nachfragen, kriegt man mittlerweile auch als Non-Techie eine Website zum laufen. All das ist in der schönen neuen Zeit möglich. Und so habe ich die Website zu Fempreneur gestartet.

Share your story - Die Fempreneur-Gastautoren

Das es um Artikel und Content auf der Website gehen sollte war schnell klar. Dann stellte sich mir die Frage: ein Blog? Blogs waren mir jedoch bis dato nur als tagebuchähnliche Websites bekannt. Doch mir war es wichtig auch Artikel aus anderen Perspektiven zu zeigen. Mit anderen Schreibstilen und anderen Erfahrungen. Daher entschloss ich mich das ganze als Magazin aufzuziehen und Gastautoren zu gewinnen, die ihr spezifisches Know-How mit einbringen können und so eine Vielfalt auf Fempreneur zu bieten.

Diese Ansätze werden mittlerweile auch immer beliebter. Egal ob shared blog oder crowdsourced articles - die stärkere Vernetzung von Bloggern und Magazinen miteinander, bspw. in Form von Gastartikeln sowie Lesern, die direkt eigenen Content hinzusteuern können, wird immer beliebter.

Für Fempreneur haben bereits 18 Gastautoren geschrieben. An dieser Stelle möchte ich euch allen noch mal für euren bereichernden Input für Fempreneur danken! Danke an Angelina Bockelbrink, Anne Zoppelt, Carina Riethmüller, Dagmar Schulz, Evelin Chudak, Güncem Campagna, Inga Höltmann, Isabelle Ewald, Julian Grandke, Jutta Rodriguez, Lisa Wünnenberg, Maria Dimartino, Nils Terborg, Nives, Reema Singhal, Susanne Kunzelmann, Tijen Onaran und Patrizia Grünhagen!

Ich bin, wie gesagt, selbst großer Fan von diesen Ansätzen und möchte das auch gerne in Zukunft so weitermachen.

Wenn ihr also bspw. bereits in einem bestimmten Bereich schon selbstständig seid und ihr konkretes Know-How habt, welches ihr in einem Artikel gerne mit anderen Fempreneuren teilen wollt, oder ihr habt einen Blog und möchtet eure Themen, über die ihr gerne schreibt, mit den Fempreneur-Lesern teilen, oder ihr seid selbst Leser und möchtet euch mit einem ersten Artikel raus in die Öffentlichkeit trauen, aber ohne gleich selbst einen Blog zu starten, dann schreibt mir und schickt mir eure Artikel ganz einfach an gastautor@fempreneur.de Ich freue mich auf eure Nachrichten!

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Wie ich auf die Idee zu Fempreneur kam

Und zu guter Letzt, ging es anfangs dann auch um die Frage nach dem Inhalt der Website und der Artikel. Was ist das Thema? Und da fielen mir gleich meine zwei Herzensthemen, wie ich gerne sage, ein. Das war zum einen das Thema Entrepreneurship, für das ich mich selbst schon länger interessierte und damals verschiedene Bücher las. Und zum anderen liegt mir das Thema Female Empowerment sehr am Herzen, deutschland- und weltweit.

Zudem stellte ich fest, dass viel zu wenig Female Founder Stories in den gängigen Gründermagazinen, und damit fehlende Vorbilder, existierten. Das liegt zwar auch an der geringen Gründerinnenquote von 13% (deutscher Startupmonitor 2015). Doch das bedeutet ja nicht, dass es keine Gründerinnen gibt. Und genau diese wollte ich für Fempreneur interviewen, um den Leserinnen, jene Artikel zu bieten, die sie inspirieren, informieren und womit sie sich identifizieren können. Etwas, was mir selbst damals fehlte.

Daher mein persönlicher Startup-Tipp: Schau dich aufmerksam in deinem Alltag um. Du merkst, dass dir oder anderen etwas fehlt (ein Tool, Inhalte etc.)? Entwickle es einfach selbst!

Als dann nach dem Launch viele positive Rückmeldungen kamen, blieb ich einfach dabei und bekam einen großen Energieschub meine Vision von selbstbestimmteren Frauen, bspw. durch durch meinen Beitrag mit Fempreneur zu verwirklichen.

Warum ich euch das alles erzähle? Ganz einfach. Ich habe nun 11 Monate intensives Learning-by-Doing gehabt. Ich habe nicht vorher 3 Monate an einem Business-Plan geschrieben und an dem Produkt gefeilt. Erinnert ihr euch? Ich fing mit einem MVP an. Einer ganz kleinen Version von dem, was Fempreneur sein könnte. Und während der letzten Monate habe ich, während ich bereits an Fempreneur arbeitete, noch so viel Neues stets dazu gelernt. Meine Learnings habe ich natürlich auch festgehalten und werde im nächsten Artikel veröffentlicht.

Aber schlussendlich, geht es eben auch nicht ganz ohne Plan und den möchte ich jetzt nochmal ganz genau aufstellen. Das wunderbare ist, dass ich durch diese Phase bereits erfahren konnte,  wer die Fempreneur Leser sind und was euch interessiert. Aber jetzt will es noch genauer wissen!!! Mit einigen der Fempreneur Leser bin ich bereits gut bei Facebook vernetzt oder auch im echten Leben mittlerweile bekannt. Aber es kommen ja auch täglich neue dazu.

Daher würde ich mich freuen, mehr über dich zu erfahren und vor allem was dich interessiert. Dafür habe ich eine kleine Umfrage erstellt um auf Grundlage dessen, mein neues großes Projekt angehen will: Fempreneur 2.0

Ich werde mich in den kommenden Wochen also ein wenig der Strategieausarbeitung widmen und wie ich Fempreneur noch besser für euch machen kann und auch selbst, so davon leben kann, damit ich weiterhin an diesem Projekt für euch arbeiten kann und noch mehr coole Addons anbieten kann. Wenn ihr also die Idee hinter Fempreneur unterstützen wollt, dann würde ich mich freuen, wenn ihr mir kurz ein paar eurer wertvollen Minuten schenkt und diese Fragen hier ausfüllt:

Hilf mit diese Plattform zu verbessern!

Ich möchte diese Plattform weiterhin verbessern. Hierfür benötige ich deine Hilfe! Ich würde mich freuen, wenn du dir 3 Minuten Zeit nimmst und diese Fragen in dieser Fempreneur-Umfrage beantwortest. Ganz lieben Dank dafür!

Jahresrückblick 2015 in Bildern

Neben der digitalen Plattform von Fempreneur, wollte ich auch gleichgesinnte Frauen auf den Fempreneur Meetups zusammenbringen und habe selbst wunderbare, selbstbewusste und starke Frauen kennenlernen dürfen. Danke an alle die dabei waren!

Einer der medialen Höhepunkte des Jahres: Ein Artikel im Tagesspiegel. Danke hierfür an Inga Höltmann nochmal! Und auch in den Berlin Valley News, wurde Fempreneur als "Die Neuen" vorgestellt.

Und ich durfte sogar selbst Interviews geben. Hier z.B. mit den Gründerinnen Christin und Jana von Not Another Woman Magazine.

Events, Events - Davon gibt es in Berlin in der Gründer/innenszene ziemlich viele. Und fast jede habe ich wohl dieses Jahr mitgenommen. Z.B. die Gründerkonferenz "Heureka" (links) und das WIWO-Event "Ada Lovelace Festival" für Women in Tech (rechts).

Oder eine Konferenz nur für Gründerinnen, die "Entre.Fem" (links) sowie die Auftaktveranstaltung von "Women in E-Commerce" (rechts)

Und selbst habe ich auch zusammen mit Maximilian Horsch-Breckbill von Mastermind Initiator ein Event im Rahmen der Tech Open Air (TOA), also sogenanntes Satellite, veranstaltet.

Als Digitale Nomadin, bin ich dieses Jahr zwar (noch) nicht durch die Welt gereist, dafür aber in Berlin viel herumgekommen. Unterm Strich konnte ich bereits 4 Bezirke in Berlin bewohnen. Umgezogen wurde minimalistisch mit 2 Koffern. Und gearbeitet wurde zu Hause, in Coworking Spaces oder in Cafés - hauptsache es gibt WLAN.

Und das auch zum Glück nicht nur alleine - dank der tollen Entrepreneur-Community in Berlin. Und um kein Hipster-Klischee auszulassen - auch im St.Oberholz. (Foto links von Amin Akhtar)

Und das beste am ganzen Jahr? Natürlich all die tollen Menschen, die ich kennenlernen durfte. Z.B. die Gründerin Maxie Matthiesen von Ruby Cup auf der Entre.Fem (Bild links | rechts) sowie die Gründerin Sophie Kühn von Miss Sophie's auf der X-Mas Spätschicht (Bild rechts | 2. von links)

Und nein, nicht alles war einfach und voller Zuckerwatte. Im Gegenteil. Ich würde behaupten, das Jahr 2015 war definitiv eines der herausfordernsten in meinem ganzen Leben. Aber das Leben ist eben eine Reise - mit all seinen Aufs und Abs. Und das Wichtigste sind die Lektionen, die wir daraus mitnehmen. Eine ist den Blick mehr auf das Positive zu fokussieren und auch die kleinen Erfolge mal zu feiern bzw. anzuerkennen. Das nehme ich auf alle Fälle mit ins neue Jahr 2016. Was hast du dieses Jahr gelernt und nimmst es mit ins neue Jahr?

Und weil das nicht mein einziges Learning war, habe ich einige meiner Selbstständigkeits-Lektionen nochmal für euch zusammengefasst.

>>Den Artikel über meine TOP 10 Learnings gibt es hier!

 

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2 Comments

  1. Hallo Maxi, toller Artikel! Ich mag deine Artikel weil sie sehr praktisch sind und man gleich loslegen kann. Ich habe eine Frage: Ich möchte auch ein Magazin aufbauen im Bereich Marketing. Mit wie vielen Artikeln bist du gelauncht. Wie würdest du das anfangen? Wenn man mir einem Artikel an den Start geht sieht das ja sehr kahl aus. Wie hast du konkret angefangen? Danke im Voraus und weiter so!

    • Hallo Ira, vielen Dank für deine liebes Feedback. Das hört sich toll an, dass du auch ein Magazin aufbauen willst. Ich hatte damals etwa 3 Kategorien mit jeweils 5 Unterkategorien und für jede habe ich einen Artikel fertig gemacht. Damit jede Unterkategorie befüllt ist. Sprich das waren damals 15 Artikel. Aber ich bin auch so ein buntes Zebra und interessiere mich einfach für alles und wollte eben alles auf die Plattform bringen. Nach und nach habe ich dann aber auch etwas umsortiert und mich mehr fokussiert. Im Nachhinhein würde ich also raten, weniger auf Masse zu gehen, sondern wirklich zu schauen, welche Themen wirklich für deine Nische wichtig sind. Aber keine Sorge, sowas entwickelt sich auch automatisch über die Zeit hinweg. Hauptsache du bleibst am Ball 🙂 ICh wünsche dir viel Erfolg und meld dich gerne, wenn du eine Frage hast. Hier kannst du dich auch mit anderen Fempreneuren austauschen: https://www.facebook.com/groups/fempreneurnetwork/ Lieben Gruß, Maxi

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