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Janine Kordes | Gründerin von Kieler Seifen – Wie durch ein Missgeschick eine Geschäftsidee entstand

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2014 gründete Janine Kordes ihr Unternehmen Kieler Seifen und bietet als erstes Produkt einen innovativen Reiniger für Schmuck jeglicher Art, von Edelmetallen bis hin zu versilbertem Schmuck. Durch einen Zufall ist Janine damals auf ihre Geschäftsidee gekommen. Dies und wie sie den Spagat zwischen zwei Firmen, zwei Wohnorten und zwei Kindern meistert, teilt Janine Kordes im heutigen Fempreneur Interview.

Wie bist du zur Gründerin bzw. Unternehmerin geworden?

Wesentlich zu dieser Entscheidung beigetragen hat das Beispiel meines Vaters – er hat sich selbständig gemacht als ich 19 war. Ich konnte also von Anfang an bewusst miterleben was es heißt, Gründer und Unternehmer zu sein.

Die Gründung deiner ersten eigenen Firma verdankst du einem "Unfall" - was passierte da?

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits im väterlichen Unternehmen für Reinigungsmittel mitgearbeitet. Bei der Arbeit fiel mir dann durch ein Missgeschick ausgerechnet mein Verlobungsring in ein Fass mit Reinigern.

Zuerst war ich schrecklich besorgt, doch dann zeigte sich – das Ergebnis war im wahrsten Sinne des Wortes brillant. Daraufhin habe ich mich an die Entwicklung eines perfekten Schmuckreinigers gemacht, der für alle Edelmetalle, Steinarten und auch für versilberten Modeschmuck einsetzbar war – der Schmuckschaum und damit mein neues Unternehmen Kieler Seifen war geboren.

„Daraufhin habe ich mich an die Entwicklung eines perfekten Schmuckreinigers gemacht, der für alle Edelmetalle, Steinarten und auch für versilberten Modeschmuck einsetzbar war – der Schmuckschaum und damit mein neues Unternehmen Kieler Seifen war geboren."

Mit diesem Schmuckreiniger hast du erfolgreich das erste Produkt deines neuen Unternehmens auf den Markt gebracht - dürfen wir da jetzt noch mehr erwarten?

Ich wäre keine Unternehmerin, wenn dem nicht so wäre. Gemeinsam mit meinen Mitarbeitern, von denen jeder eingeladen ist Vorschläge für neue Produkte einzubringen, haben wir schon eine Reihe spannender Ideen entwickelt. Dabei werden wir altes Wissen mit innovativen Ansätzen verbinden. Seid gespannt!

Wie meisterst du den Spagat zwischen zwei Firmen, zwei Wohnorten und zwei Kindern?

Da spielen sicher verschiedene Faktoren eine Rolle. Als rothaariges, sommersprossiges Kind habe ich schon früh gelernt mich nicht unterkriegen zu lassen.

Zweiter Punkt: Die Unterstützung meiner Familie, insbesondere natürlich meines Mannes, der ebenfalls als Unternehmer tätig ist.

Drittens: Gute Organisation ist alles! Daher kann ich aus Überzeugung sagen: Mütter schaffen meist mehr als sie sich selber zutrauen. Vor allem Multi-Tasking.

Woher bekommst du deine Inspirationen?

Als in Kiel geborenes Küstenkind lasse ich mich am Meer - heute eher an der bewegten Nordsee - für neue Produkte inspirieren. Den Kopf freigepustet bekommen, die Kraft und gleichzeitig beruhigende Wirkung des Meeres bringen mich auf neue Ideen.

Genauso wichtig ist aber auch das Know-How und Engagement meiner Mitarbeiter. Und da ich nicht betriebsblind bin, ergibt sich aus der Kombination eine frische Brise für die Kieler Seifen.

Janine Kordes - Gründerin von Kieler Seifen

Du engagierst dich daneben auch noch für Frauen als Gründerinnen und Kinder, warum?

Ganz klar: Beide verkörpern die Zukunft. Leider stehen auch heute noch viele Frauen hinter ihren Potentialen zurück, besonders in der Wirtschaft. Das will ich ändern.

Und Potentiale sind auch der Grund für mein Engagement beim Berliner Verein secondino e.V.. Wir arbeiten dafür, dass Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht Ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend gefördert werden, neue Chancen bekommen.

„Wir arbeiten dafür, dass Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht Ihren Neigungen und Fähigkeiten entsprechend gefördert werden, neue Chancen bekommen."

Vielen Dank für das Interview, Janine!

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