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Büchertipps: Meine Top 3 Bücher – Mit neuem Mindset zum Fempreneur

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Hier kommt meine erste Empfehlungsliste für die Top 3 Bücher, die vor allem Entrepreneurship-Anfängern ein neues Mindset anbieten kann, welches zu mehr Erfolg und der Verwirklichung deiner Träume verhilft.

Alte Hasen im digitalen Business werden diese Top 3 Bücher bestimmt schon mehrmals gelesen haben und das bereits vor 10 Jahren. Deshalb werden diese Buchempfehlungen für die Fortgeschrittenen Entrepreneure und Digitalen Nomaden sicher schon lange ein alter Hut sein.

Allerdings denke ich, dass es auch einige Leser gibt, denen diese Bücher noch neu sind. Und da sie nicht nur mich, sondern auch viele andere angehende Entrepreneure bereits sehr inspiriert haben, möchte ich diese kurze, aber sehr empfehlenswerte Top 3 Bücherliste mit euch teilen.

Kopf schlägt Kapital | Günter Faltin

Günter Faltin ist Professor an der Freien Universität Berlin und leitet dort den Arbeitsbereich „Entrepreneurship“. Faltin räumt in seinem Buch mit gängigen Vorurteilen über den Gründungsmythos auf und zeigt Alternativen mit praktischer Anleitung.  Jeder habe das Potenzial Gründer zu sein, so Faltins Botschaft. Dafür müsse man weder als Unternehmer geboren sein, noch 12 Stunden am Tag arbeiten, viel Kapital oder umfassendes betriebswirtschaftliches Know-How. Vielmehr benötige es neben einer Idee, vor allem ein durchdachtes und ausgereiftes Gründungs- und Geschäftskonzept.

Um seinen Studenten nicht nur theoretische Konstrukte über Gründungen und Entrepreneurship beizubringen, sorgte Günter Faltin selbst für die passende Fallstudie. Er gründete 1985 das Unternehmen Projektwerkstatt GmbH und initiierte die „Teekampagne“. Mit der Teekampagne zeigte er was „Funktion-statt-Konvention“-Denken in der Praxis bedeutet. Anstelle vieler Sorten Tee in kleinen Verpackungen zu hohen Preisen, bot  Faltin die Lieblingsteesorte der Deutschen (Darjeeling Tee) in großen Verpackungen an (denn Tee hält sogar länger als Kaffee, wird aber meist in kleiner Verpackungen gekauft und ist damit auf den Kilopreis gerechnet teurer) und das zu einem unschlagbaren günstigen Preis. Die Teekampagne war sogar seit 1998, nach Angaben des Tea Board of India, der weltgrößte Importeur von Darjeeling-Blatt-Tee, noch vor den international bekannten Firmen, wie Lipton, Twinings oder Unilever. Faltin zeigte damit, dass nicht viel Startkapital notwendig ist und das vor allem ein gut durchdachtes Konzept den Unterschied machen kann.

In seinem Buch „Kopf schlägt Kapital“ zeigt Faltin auch auf, dass die Unternehmensidee sowie das -konzept zu dem Gründer passen müssen. Denn nur so bringe man die Kraft und das Durchhaltevermögen auf, ein tragfähiges Konzept zu generieren und dieses auch gegen Widerstände zu verteidigen. Die dafür notwendigen drei Schritte sind dabei folgende:

1. Entrepreneurship von Business Administration unterscheiden.

2. Ausgangsidee finden und so lange daran arbeiten bis man ein Ideenkonzept hat, welches überzeugender ist als die bislang vorzufindenen Konventionen.

3. Anstatt alles selbst aufzubauen, lieber aus vorhandenen Komponenten gründen.

Faltin sieht in Unternehmertum auch die Möglichkeit der wirtschaftlichen Mündigkeit und Unabhängigkeit. Unternehmerisches Handeln werde dabei zu einer Perspektive einer ganzen Generation. Und die Voraussetzungen dafür seien günstig wie nie zuvor. Und ebenso seien die notwendigen Mittel heutzutage für jedermann zugänglich.

Und so kann ich das Buch nur empfehlen, denn es verschafft einem ein neues Mind-Set, wenn es um Entrepreneurship und das eigene Vorhaben zu Gründen geht. Ein sehr vernünftiges Buch, dass auch entsprechende wissenschaftliche Quellen nutzt. Eine hervorragende Motivation für jeden der sein eigenes Unternehmen gründen will oder sich selbstständig machen will. Aber auch für jeden der bereits diesen Schritt gewagt hat, bietet Faltins Buch noch Mehrwert. Denn der Ansatz zur Komponentengründung stellt nicht nur einen sehr effizienten Gründungsansatz dar, sondern auch eine Optimierungsmöglichkeit für bereits existierende Unternehmen. Zu guter letzt, noch ein Zitat von Günter Faltin: „Werden Sie Entrepreneur. Es gibt keine bessere Alternative.“

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Die 4-Stunden Woche | Tim Ferriss

Die 4-Stunden-Woche hat mir persönlich das erste Mal die Idee des passiven Einkommens näher gebracht und was eigentlich „Geld arbeitet für mich“ bedeutet. Timothy Ferriss ist mittlerweile erfolgreicher Unternehmer und Bestseller-Autor. So war „Die 4-Stunden-Woche“ auch in der New-York-Times-Bestsellerliste. Ferriss studierte Neurowissenschaften und Ostasienstudien an der Princeton University. 2001 gründete er sein Unternehmen BrainQUICKEN, eine Internet-Firma für Nahrungsergänzungsmittel. Doch 2004 erlitt er einen Burnout, denn als Workoholic hatte er meist auch 80-Stunden-Wochen. Er nahm sich eine Auszeit, die er unter anderem für Reisen nutzte. So wohnte er eine Zeit lang in Berlin und lernte hier deutsch. Oder er tanzte in Argentinien Tango und das bis zur Guinness-Buch-Reife.

Während dieser Zeit entdeckte er auch das Konzept des Management-by-Absence (MBA). Zudem schraubte Ferriss auch stark an den Effektivitäts- und Effizienzstellschrauben in seinem Business und seinem Leben. In seinem Buch „Die 4-Stunden Woche“ stellt Ferriss den DEAL-Prozess dar, mit dessen Hilfe man zum sogenannten Neuen Reichen werden kann. D steht für Definition. Wie am Ende jeden Kapitels, gibt Ferris auch hier praktische Aufgabenstellungen, die einen dazu ermutigen, dass gerade gelesene direkt in die Tat umzusetzen. Doch ich fand das Buch so spannend, dass ich gleich immer weiter gelesen habe. Also im nächsten Schritt kommt E wie Eliminieren. Hier stellt Ferriss bessere Zeitmanagement-Ansätze vor. Eine davon ist die Informationsdiät. Der folgende Schritt A bedeutet Automation. Outsourcing-Ansätze und der Management-by-Absence-Ansatz werden hier vorgestellt. Zuletzt steht L für Liberation, also Befreiung.

„Die 4-Stunden-Woche“ beinhaltet zudem die Idee der regelmäßigen kleinen Ruhestände (ca. 2-3 Monate pro Jahr). In dieser Zeit kann man bspw. neues lernen oder durch die Welt reisen. Damit stellt Ferriss auch das bisherige Arbeitssystem infrage, wo Menschen 40 Jahre arbeiten und sich Zeit und Geld bis zu ihrer Rente aufsparen, um dann endlich alle Wünsche erfüllen zu können, vor allem die Zeit fürs Reisen nutzen wollen. Ganz zu schweigen davon, ob man bis Ende 60 überhaupt noch so gesund ist. Also anstelle des klassischen Modells – 40 Jahre (unglücklich) arbeiten und solange auf den lang ersehnten Ruhestand warten – solle man doch jetzt schon so leben, wie man es sich wünscht. Jetzt, wo wir das Bedürfnis danach haben und auch noch jung sind.

Wie man das mit dem eigenen Business verbinden kann, verrät Ferriss in seinem Topseller, dem Kultbuch vieler Digitaler Nomaden und Entrepreneuren. Ferriss erklärt zudem, wie sowohl Selbstständige als auch Angestellte eine 4-Stunden-Woche erreichen können. Sicherlich muss man hierfür einen entsprechenden Job auch ausüben, denn wer bei Lidl an der Kasse sitzt, kann nicht per Homeoffice, die Produkte von zu Hause aus Scannen.

Doch vor allem Personen, die das Gefühl haben im Bürojob unterzugehen und dem Hamsterrad entfliehen wollen, gibt Ferriss praktische Tipps wie man sich langsam aus dem Alltagsgeschäft des Unternehmens herausziehen kann. Jedoch erfordert diese Maßnahme sicherlich viel Mut. Doch letztlich ermuntert die 4-Stunden-Woche genau dazu: Zu mehr Mut unser Leben zu leben, wie wir es wollen. Jeder hat seine Träume und niemand weiß wie lange wir Zeit haben werden, diese zu verwirklichen. Daher ist die beste Zeit: JETZT! Die 4-Stunden-Woche verspricht in ihrem Slogan: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben. Und genau hierfür bietet das Buch überaus interessante Ansichten, die auch dein Mindset ändern können. Und dieses neue Mindset kann dir durchaus den versprochenen Slogan von mehr Zeit, Geld und Leben erfüllen. Also erfahre mehr darüber in der „4-Stunden-Woche“, dem Kultbuch für Entrepreneurs.

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Rich dad, poor dad | Robert T. Kiyosaki

Robert Kiyosaki erzählt in seinem Buch über sich selbst und seine zwei Väter, einem reichen und einem armen. Der eine Vater ist sein echter Vater, der andere ist der Vater seines besten Freundes. Beide bringen ihm im Laufe des Lebens viel bei. Doch bereits im Alter von 9 Jahren beschließt sich Robert Kiyosaki mehr von seinem „reichen Vater“ zu lernen. Dazu gehören verschiedene Lektionen, die letztlich auf ein befreites Mindset abzielen.

Allem voran steht dabei, dass jeder auch finanziell gebildet sein sollte, was jedoch nicht in den Schulen beigebracht wird. In der Regel lernt man als Schüler oder Student nur Fähigkeiten, die man dann im Arbeitsmarkt als Angestellter einbringen kann. Aber die wirtschaftliche Unabhängigkeit werde auch laut Kiyosaki nicht genügend gelehrt. Auch die Eltern wissen es meist selbst nicht besser und geben daher meist hinderliche Denkmuster, die einen eher einschränken als befreien, an ihre Kinder weiter. Denn wer reich wird und wer arm bleibt, unterscheidet sich oft auch nur in unseren Köpfen. Was sind unsere Glaubenssätze? Wie reagieren wir auf Herausforderungen? Damit beeinflussen unsere Gedanken letztlich auch unser Handeln.

Kiyosaki sagt selbst: „I noticed that people do shape their lives through their thoughts.“ (Dt.: Ich bemerkte, dass Menschen, ihr Leben durch ihre Gedanken gestalteten.) Sein „reicher Vater“ gab ihm zudem u.a. folgendes weiter: „There is a difference between being poor and being broke. Broke is temporary. Poor is eternal.“ (Dt.: Es gibt einen Unterschied zwischen arm sein und kein Geld zu haben. Geld haben ist temporär. Arm sein ist für immer.)

Robert Kiyosaki geht, ebenso wie Ferriss auf das Thema des passiven Einkommens ein. „I don’t work for money! Money works for me!“ (Ich arbeite nicht für Geld. Geld arbeitet für mich). Zudem erklärt er den Cash-Flow der „armen“ und der „reichen“ Menschen. Zudem ist eine seiner wichtigsten Regeln: „Rich people aquire assets. The poor and the middle class acquire liabilities that they think are assets.“ (Reiche Menschen kaufen Vermögen. Die Armen und die Mittelklasse kaufen Verbindlichkeiten, von denen sie denken, sie seien Vermögen.) Aufgrund dessen hat Kiyosaki nach eigener Aussage auch nicht sein Vermögen mit seinen Unternehmen, sondern mit Immobilienkäufen gemacht. Daher rät er auch: Keep expenses low, reduce liablities and build a base of solid assets.“ (Halte deine Ausgaben niedrig, reduziere Verbindlichkeiten und errichte dir eine gute Basis an Vermögenswerten). Was Kiyosaki als gute Vermögenswerte, neben Immobilien, erachtet und weitere interessante Einsichten in die Gedankenwelt von reichen Menschen, erfährst du in „Rich dad, poor dad“.

Mein Resümee für dieses Buch ist ein wenig gemischt, denn dieser Gedankenansatz der Reichen, alles in Eigentum umzuwandeln, ist natürlich auf einer begrenzten Welt ebenso begrenzt. Wenn jeder dieses Mind-Set hätte und nach Kiyosaki’s Art leben würde, gäbe es bald nichts mehr, was wir noch als Eigentum labeln könnten. Doch neben den recht geldsystemischen Ansätzen dieses Buches, ist vor allem die Idee des alternativen Mind-Sets, welches so viel Kraft hat, Dinge zu verändern, sehr interessant. Es lässt sich wirklich sehr gut lesen und kann, trotz kleiner Inhaltsmängel, durchaus in die Allgemeinwissenslektüre mit aufgenommen werden. Daher mein dritter Buchtipp: „Rich dad, poor dad“ – für ein alternatives Mind-Set.

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2 Comments

  1. Toller Beitrag! Jedes der 3 Bücher befindet sich in meinem Bücherregal 🙂

    Ich habe Rich Dad, Poor Dad erst mit 26 Jahren gelesen und es hat einiges in meinem Leben positiv verändert.

    Meiner Meinung nach „MustHave“ für jeden Menschen der sich eine solide Finanzielle Intelligenz aneignen möchte.

    In der Schule wird uns so etwas leider nicht beigebracht.

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    Auch „Die vier Stunden Woche“ inspirierte mich sehr. Nach diesem Buch fing ich an mich mit „Online Marketing“ und dem „Outsourcen“ zu beschäftigen.

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    „KOPF SCHLÄGT KAPITAL“

    Habe ich zwar im Bücher-Regal aber bisher noch nicht wirklich gelesen.

    Liebe Grüße

    Alex

    • Hey Alex,

      wie cool. Ja die Bücher waren echt ein Super-Start, um die ersten Ideen von finanzieller und unternehmerischer Freiheit zu erhalten.

      Wünsche dir weiterhin viel Erfolg!

      Liebe Grüße,
      Maxi

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