Ad Clicks : Ad Views :

Start up Studie: Hohe Anerkennung von Gründern in Deutschland

/
/
/

Das Versicherungs-und Finanzdienstleistungsunternehmen AXA hat diesen Januar 2015 eine repräsentative Start up Studie herausgebracht, in der Firmengründungen in Deutschland und den USA verglichen wurden. Hier die durchaus auch überraschenden Ergebnisse.

Anerkennung als Gründer

Wenn es um die Anerkennung als Gründer in Deutschland geht, zeigt die Start up Studie*, dass 50 Prozent der Befragten denken, dass hierzulande Gründer mehr Anerkennung als Angestellte genießen. Lediglich 13 Prozent sahen dies nicht so und 37 Prozent der Befragten empfinden keine Anerkennungsunterschiede zwischen Gründern und Angestellten bzw. haben hierzu keine Meinung.

In den USA sind die Ergebnisse der Start up Studie jedoch überraschend anders. Hier sehen nur 38 Prozent eine höhere Anerkennung bei Gründern als bei Angestellten. 16 Prozent denken, dass es andersherum sei und 46% sehen beide Gruppen gleichauf bzw. sind unentschieden.

Gründerpotenzial

Wenn es um das eigene Potenzial zur Gründung geht, trauen sich 44 Prozent der Deutschen, aber nur 42 Prozent der US-Amerikaner eine Unternehmensgründung zu. Größere Unterschiede sind sogar in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen, die statistisch die meisten Unternehmensgründer hervorbringt, zu entdecken. In Deutschland trauen sich 47 Prozent eine Gründung zu, in den USA hingegen nur 41 Prozent.

Und noch eine gute Nachricht für den Standort Deutschland und vor allem für Fempreneurs: Hierzulande zeigen 39 Prozent der Frauen mehr Gründungsmut als in den USA mit nur 32 Prozent. Dr. Thomas Buberl, Vorstandsvorsitzender der AXA Deutschland, begründet dieses Ergebnis mit dem vergleichsweise hohen Ausbildungsniveau der deutschen Frauen.

Bürokratie

Betrachtet man das Thema Bürokratie, zeigt die Start up Studie, dass in der Altersgruppe der 25- bis 44-Jährigen 66 Prozent der Deutschen eine Unternehmensgründung in Deutschland als „schwierig“ bezeichnen, jedoch nur 57 Prozent der US-Amerikaner empfinden dies in ihrem Land ebenso. Dies spiegelt jedoch nur das subjektive Empfinden der Befragten wider. Interessant wäre an dieser Stelle sicherlich ein Vergleich des tatsächlichen Bürokratieaufwands in beiden Ländern.

Unsicherheit, Verantwortung und Angst

Wenn es um die Emotionen und das subjektive Empfinden von Unsicherheit, Verantwortung und Angst geht, zeigt sich, dass der Deutsche hier leider eher ein ängstliches und verunsichertes Mind-Set hat. Denn 50 Prozent der deutschen Befragten sehen sich von einer Gründung durch eine „fehlende Absicherung als Unternehmensgründer“ abgeschreckt. In den USA sind das nur 17 Prozent. Ein Grund hierfür stellt sicherlich auch die Absicherung durch das deutsche Sozialsystem dar, welches der Amerikaner derart ja gar nicht kennt.

Ein weiteres Hemmnis bei einer Gründung sehen 20 Prozent der Deutschen, aber nur 9 Prozent der US-Amerikaner, in der „zu großen Verantwortung“. Zudem haben 54 Prozent der Deutschen und 40 Prozent der US-Amerikaner „Angst zu scheitern“.

  • Facebook
  • Twitter
  • Linkedin
  • Pinterest

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This div height required for enabling the sticky sidebar